Symbiose

Eine Symbiose (von griechisch ´zusammen´ und bios ´Leben´) ist eine Vergesellschaftung von Individuen zweier unterschiedlicher Arten, die für beide Partner vorteilhaft ist.

Die allgemein bekannteste Form der Symbiose beim Menschen ist die Endosymbiose mit Enterobakterien in seinem Darm,der sogenannten Darmflora. Hier sind es bei erwachsenen Menschen verschiedenste Mikroorganismen (Bakterien, Archaeen und Eukaryoten), welche ein Ökosystem bilden. Wichtige Wirkungen auf den Menschen entstehen dadurch, wie die Immunmodulation, Versorgung mit Vitaminen (Thiamin, Riboflavin, Pyridoxin, B12, K), Versorgung der Darmepithelschicht mit Energie, Anregung der Darmperistaltik, Produktion von kurzkettigen Fettsäuren u.a.
Ohne diese intakte Darmflora über längere Zeit entwickeln sich Mangelzustände und Krankheiten. Auch hier ist wiederum das Darmmilieu ausschlaggebend für die Besiedlung im Sinne einer Symbiose. Ernährungsfehler, Schwermetalle, ungünstige Lebensführung wie Stress, Medikamente und Ähnliches können schnell zu einer Fehlbesiedelung führen.

Eine andere, weniger bekannte, Symbiose finden wir im Blut:

Der Mythos vom sterilen Blut
In der Schulmedizin wird die Überzeugung vertreten, dass das Blut steril ist. Ein Vorkommen krankmachender Keime wird dort komplett abgelehnt.
In der Theorie des Pleomorphismus – der Vielgestaltigkeit – nach den Studien von Antoine Béchamp (1816 – 1908) und Günther Enderlein (1872 – 1968) befinden sich in unserem Blut Vorstufen / Eiweiß-Bausteine von Erregern, den sogenannten Symbionten. Als niedere Form aller, in unserem Körper, vorkommenden Mikroorganismen sind sie ein unersetzlicher Teil unseres Gesamtorganismus. Sie beeinflussen den Zustand des Blutes, seine Gerinnungsfähigkeit, die Beweglichkeit und Lebensdauer der Blutkörperchen, die Fließeigenschaften und vieles mehr. Diese Symbionten können sich bei Veränderung des Blutmilieus in pathogene (krankmachende) Wuchsformen weiterentwickeln und damit den Part der Symbiose verlassen, der Moment, in welchem es zum Ausbruch einer Krankheit kommen kann.
Bei einer dunkelfeldmikroskopischen Untersuchung lassen diese sich dann in großer Anzahl finden.
Faktoren für eine solche Veränderung des Blutmilieus können sein:
– Ernährungsfehler
– Psychische Belastungen
– Stress
– Strahlungen
– Störfelder wie Elektrosmog oder wurzelbehandelte Zähne
usw.